oder: Satz mit X…
Aber noch ein mal zurück auf Anfang:
3:00 Uhr: Viel zu früh und viel zu kalt startet der erste Urlaubstag. Das Aufstehen geht nach nicht ein mal zwei Stunden Schlaf überraschend einfach – ein Wunder was die Hoffnung auf tolle Trails bei Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt alles bewirken kann.



5:00 Uhr: Nach diversen Fehlversuchen sind Gepäck sowie Bike erfolgreich aufgegeben. Ein bisschen ärgerlich ist allerdings, dass das Rad nicht ein mal gewogen wurde. Der ganze Terror mit Gewicht sparen war also reichlich überflüssig. Alles in allem ein ziemlich komisches Gefühl nicht zu wissen, wo sich das Bike gerade befindet… Die Erleichterung kommt dann aber beim Betritt des Rollfeldes: die Bikes stehen brav neben dem Flieger und warten darauf verladen zu werden.
Der Flug ist dann nicht besonders spektakulär – lediglich die Aussicht auf Gran Canaria ist beim Landeanflug recht nett. Ganz schön hohe Berge, die es da zu bezwingen gibt. Noch beeindruckender ist allerdings das Wetter – Gran Canaria zeigt sich hier echt von seiner schönsten Seite. 24 Grad und Sonnenschein sehen dann doch schon mal wesentlich besser aus als die 0 Grad beim Abflug in Basel.



Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das Ganze hat doch länger gedauert als geplant und so kommen wir erst gegen 14:00 Uhr am Hotel los. Die Küstenpromenade ist wesentlich stärker befahren als gedacht und das ständige auf und ab ist ganz schön anstrengend – dabei hat die eigentliche Tour nicht mal angefangen.
Es scheint als hätten wir den tristeren Teil von Gran Canaria erwischt. Schuttberge wo man hinsieht und was viel schlimmer ist: im Inselinneren scheint sich gerade ein Unwetter zusammenzubrauen. Außerdem sind die zweispurigen Kreisverkehre beinahe lebensgefährlich.




Von tollen Trails war also am ersten Tag noch nicht wirklich viel zu sehen – es kann nur noch besser werden. Jetzt kann eigentlich nur noch das Abendessenbuffet den Tag retten…
Fazit: 55km – 930hm (und das alles bei einer maximalen Höhe von nicht ein mal 350 Metern)
Der doch noch versöhnliche Tagesabschluss…